Also die letzten Monate haben es ja schon in sich gehabt. Die Schweiz ist international unter Beschuss. Minarettinitiative, UBS, und so weiter. Da werden Deals mit Amerika hinter verschlossenen Türen vereinbart und nicht publiziert. Und es werden die Volksrechte verabsolutiert. Da wird mit Diplomatie gegen Lybien gekämpft und gehofft, wir können die Geiseln befreit - gut dass man es macht, aber da ist reine Machtpolitik am Werk, der wir nichts entgegenzusetzen wissen?
Sind wir jetzt ein populistischer ausländerfeinlicher Staat geworden? Wo ist der berühmte Schweizer Kompromiss? Ist die Absentz aus der EU jetzt doch ein Nachteil für uns geworden? Wie geht es weiter? Warten wir einfach auf die nächste Krise? Wo wollen wir hin? Was sind unsere dringensten Probleme? Wo erfüllen wir einfach Pfründe von Interessengruppen? Wo haben wir international einen Wettbewerbsvorteil, wo haben wir keine Chance, weil wir zu Schwach sind? Und und und.
Wir sollten zuerst mal unsere politische Gedanken mit einer Stahlbürste reinigen damit wir wieder über wesentliche Dinge reden können. Wir müssen uns unserer Kleinlichkeit bewusst werden - wir können nicht alles bis ins letzte Detail regulieren, unsere Energie ist beschränkt. Also geht es als erstes darum, wie wir das Wichtige vom Unwichtigen unterscheiden können
Wir müssen einfach mal Ballast abwerfen, damit wir uns auf das wesentliche konzentrieren können!
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Marc