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        <title>Wirtschaft</title>
        <link>http://marcsblog.ch/category/10.aspx</link>
        <description>Was geschieht in der Wirtschaft? Meine Gedanken zu aktuellen Themen</description>
        <language>de-CH</language>
        <copyright>Marc</copyright>
        <managingEditor>marc.loeb@bluesky-information.com</managingEditor>
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            <title>Softwareentwicklung rund um Microsoft II</title>
            <link>http://marcsblog.ch/archive/2008/02/03/softwareentwicklung-rund-um-microsoft-ii.aspx</link>
            <description>Microsoft hat mit Windows Vista ein Betriebssystem mit zig Baustellen auf den Markt gebracht. Wie kam es dazu und welche Rolle spielt hier die geplante Akquisition von Yahoo? Microsoft scheint sich von der Konkurrenz massiv bedrängt zu fühlen.&lt;img src="http://marcsblog.ch/aggbug/17.aspx" width="1" height="1" /&gt;</description>
            <dc:creator>Marc</dc:creator>
            <guid>http://marcsblog.ch/archive/2008/02/03/softwareentwicklung-rund-um-microsoft-ii.aspx</guid>
            <pubDate>Sun, 03 Feb 2008 10:25:08 GMT</pubDate>
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            <title>Microsoft Produktqualität</title>
            <link>http://marcsblog.ch/archive/2007/11/29/microsoft-produktqualitaet.aspx</link>
            <description>Software soll nicht nur neu, nützlich und sicher sein, sie sollte auch keine Maken haben. Dies kann man von Microsoftprodukten nicht immer sagen - insbesondere wenn viele Produkte gemischt werden, kann leicht ein Chaos entstehen, das nur durcheine aufwendige Neuinstallation behoben werden kann.&lt;img src="http://marcsblog.ch/aggbug/15.aspx" width="1" height="1" /&gt;</description>
            <dc:creator>Marc</dc:creator>
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            <pubDate>Thu, 29 Nov 2007 22:11:54 GMT</pubDate>
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            <title>Softwareentwicklung rund um Microsoft</title>
            <link>http://marcsblog.ch/archive/2007/11/15/softwareentwicklung.aspx</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;u&gt;Software ist beeindruckend komplex&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das mag auf den ersten Blick nicht so aussehen. Wir haben uns ja gewöhnt an Word, Excel, Internetexplorer und Co. Diese nützlichen Instrumente sind fest in unser Alltag integriert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich habe mir Subtext (Software dieses Blogs), dessen Quellcode frei verfügbar ist, näher angesehen. Das ist schon ganz schön spannend. Hier begreift man erst, wieviel Arbeit in Software stecken kann und wie kompliziert diese ist.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dieser Blog, der eigentlich wie ein triviales Stück Software aussieht, braucht in all seiner Funktionalität rund 67'000 Zeilen Code und Kommentare (Drittprogramme, die in dieser Software verwendet werden nicht eingerechnet). Vergleicht man diese Menge mit einem Buch und nimmt man an, eine Seite hat um die 40 Zeilen, so füllt dieser Code etwa 1'700 Seiten. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Natürlich hinkt der Vergleich. Aber er zeigt schön, mit welcher Komplexität man es zu tun hat. Nimmt man Windows Vista als Referenz heran (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Source_lines_of_code"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;), so ist hier von 50 Mio. Codezeilen die Rede, also von einem Buch mit 1.25 Mio. Seiten oder einer Bibliothek von 735 Subtextbücher. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ein paar weitere Zahlenspiele: Nehmen wir an, ein produktiver Entwickler kann pro Tag 2 Seiten funktionsfähigen Code entwickeln. Damit er produktiv ist, braucht er 5 Wochen Schulung pro Jahr. Weiter ist davon auszugehn, dass ein Drittel der Arbeitszeit auf Koordinationsaufgaben fällt. Von 225 Arbeitstagen sind so 133 Tage übrig. Bei 2 Seiten oder 80 Zeilen pro Tag macht dies etwa 10'000 Zeilen pro Jahr. In Subtext stecken also rund 6 bis 7 Mann/Fraujahre Arbeit.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Wendet man dieses Mass bei Windows Vista an, so kommt bei 50 Mio. Zeilen Code 5'000 Mann/Fraujahre zusammen. Nimmt man an, dass diese Software über 3 Jahre entwickelt wurde, so haben sich an diesem Projekt rund 1700 Entwickler beteiligt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Bei grossen Projekten spielt nicht nur das Coding, sondern der ganze Softwarentwicklungsprozess eine wichtige Rolle (&lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Software_development_process"&gt;Wikipedia&lt;/a&gt;). Ich würde bei so grossen Projekten schätzen, dass das effektive Coding nur etwa 1/3 der Arbeiten ausmacht, das Erfassen der Requirements, die Konkretisierung in den Spezifikationen, die Softwarearchitektur und das Testen und das Supporten / Fehlerbeheben den anderen Teil bestimmen. So kommt man auf 5000 Entwickler/Tester/Architekten/ Manager etc., die sich an der Entwicklung von Windows Vista beteiligten oder bei 3 Jahren geschätzter Entwicklungszeit auf 15'000 Mann/Fraujahren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;u&gt;Software ist beeindruckend profitabel&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Möchte man das noch mit Lohnkosten (inkl. Arbeitsplatzkosten) von etwa CHF 150'000 unterlegen, kommt man auf Projektkosten von rund CHF 2.25 Mrd. Ich mag wohl möglich verrechnet haben, wenn man den Geschäftsbericht von Microsoft zur Hand nimmt, dann wurden 2007 rund 15 Mrd Dollar mit Betriebssystemen umgesetzt (Umsatz) und in Forschung und Entwicklung Arbeiten nach Geschäftsbericht 31'000 Mitarbeiter. Aber auch wenn ein Betriebsystem 10 Mal mehr in der Entwicklung kosten würde, wäre es immer noch ein hochprofitables Geschäft.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;u&gt;Software muss Standards setzen, um profitabel zu sein&lt;/u&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Welcher Zusammenhang gibt es zwischen kleiner Software wie Subtext und einem Betriebssystem wie Vista? Microsoft versucht, Ihre Plattformen attraktiv für kleinere Softwareentwickler zu machen, in dem Sie professionelle Entwicklerwerkzeuge herstellen - für Windows, Web,  Mobile oder Enterprise Applikationen. Neuster Vorstoss in diese Richtung sind die Grafikwerkzeuge Microsoft Expression, die in Kombination mit dem Webbrowser Plugin Silverlight qualitativ graphisch hochstehende Webanwendungen ermöglichen (Silverlight kann v.a. als Microsofts Kampfansage an Adobe's Flash gesehen werden). Die Strategie Microsofts scheint also zu sein, mit Infrastrukturdiensten und Entwicklerwerkzeugen soviel Gravitation zu schaffen, dass der Kunde um diese Produkte nicht umher kommt, also ein Standard gesetzt wird. Dies macht Microsoft höchst erfolgreich.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das Ganze ist eine echte Industrie - von Zusammenarbeit zwischen Gross und Klein - zum Vorteil des Konsumenten, der immer produktivere, benutzerfreundlichere und innovativere Software erhält.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;img src="http://marcsblog.ch/aggbug/12.aspx" width="1" height="1" /&gt;</description>
            <dc:creator>Marc</dc:creator>
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            <pubDate>Thu, 15 Nov 2007 17:28:55 GMT</pubDate>
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            <title>Finanzmarktkrise?</title>
            <link>http://marcsblog.ch/archive/2007/11/08/finanzkrise.aspx</link>
            <description>&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Habe mich seit letztem Sommer gefragt, was es mit der Finanzkrise in Amerika auf sich hat. &lt;/div&gt;
&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Banken vergaben aggressiv Kredite, obwohl im Voraus bereits klar war, dass die Rückzahlung gefährdet war. Warum konnte dies einer Bank egal sein? Banker haben doch die Aufgabe, die Kreditwürdigkeit zu prüfen! Im Unterschied zu früher bleiben Kredite nicht mehr einfach in der Bankbilanz hängen, sondern diese sind als Wertpapiere verbrieft worden. Diese Wertpapiere sind in Anlagevehikel zusammengefasst worden, in die Investoren sich engagierten. Diese Vehikel sind mathematisch durchgerechnet und täuschen einen Kapitalschutz vor, indem verschiedene Bonitäten zusammengemischt werden. Wie sich herausstellt, waren die Bonitäten falsch geschätzt – viele der Schuldner, die in diesen Vehikel sind, sind zahlungsunfähig. Der Markt für diese Vehikel brach diesen Sommer ein und die Investmentbanken sassen auf Ihren neuen Paketen fest&lt;/div&gt;
&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Begonnen hat alles mit einer Verknappung der Liquidität auf dem Geldmarkt – die westlichen Nationalbanken gaben kurzfristige Kredite in dreistelliger Milliardenhöhe. Die Amerikanische Nationalbank senkte zweimal die Leitzinsen, insgesamt um &amp;amp;frac34; Prozent auf 4.5%. Zwischenzeitlich können wir in den Quartalsabschlüssen der globalen Banken das Ausmass der faulen Krediten sehen – Milliarden von Dollars werden abgeschrieben. Man redet von der Bildung eines Superfonds, der von verschiedenen globalen Banken gebildet werden soll, in der Höhe von 100 Milliarden Dollar. Der CEO von &lt;span style="FONT-SIZE: 10pt; COLOR: black; LINE-HEIGHT: 115%"&gt;Merrill Lynch &lt;/span&gt;und von der &lt;span style="FONT-SIZE: 10pt; COLOR: black; LINE-HEIGHT: 115%"&gt;Citigroup &lt;/span&gt;mussten den Hut nehmen, nachdem Sie $ 8 Mrd. resp. $ 17 Mrd. abschrieben. Beim CEO Wechsel der UBS drängt sich wegen der Zeitgleichheit des Abgangs von Wuffli mit dem Ausbruch der Finanzkrise auch eine Verbindung der zwei Ereignisse auf.&lt;/div&gt;
&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Ist dies erst die Spitze des Eisbergs? Die Verluste entstehen hauptsächlich aus dem Hypothekargeschäft aus den USA. Zählt man die obrigen Quartalsverluste zusammen, kommt man auf $ 130 Mrd. Geht man davon aus, erst die Hälfte der Verluste sei aufgedeckt worden, so können die Verluste sich auf 250 bis 300 Mrd. kumulieren. Gefährdet dies das globale Banksystem? Eher kaum. Die Nationalbanken haben Währungsreserven im mittleren Billionen Dollarbereich, das Amerikanische BIP beträgt 13.5 Billionen Dollar, weltweit gibt es Spareinlagen von schätzungsweise $10 Billionen. Dies ist ein komfortables Polster.&lt;/div&gt;
&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Hat dies Auswirkungen auf die Konjunktur? In Amerika bringen die tieferen Zinsen Anreize zu investieren. Der historisch tiefe Dollar und die wachsenden Importpreise aus China könnten können die Inflation anheizen. Man kann davon ausgehen, dass der Spielraum der Notenbank ausgereizt ist. Der Konsum auf Hypothekarkredit wird wegen der Kreditverknappung zurückgehen. &lt;/div&gt;
&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Es könnte ein Wendepunkt sein und der Höhepunkt dieses Konjunkturzyklus. Doch dies ist sehr schwer vorauszusagen und ich möchte hier nicht etwas vortäuschen, was ich nicht weiss. &lt;/div&gt;
&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Zurück bleibt ein fahler Nachgeschmack aus der Perspektive des KMU Betreibers und Konsumenten: Während man um kleine Kredite oder Venture Capital einen riesen Aufwand betreiben muss, sich mit Festgeldern im tiefen einstelligen Prozentbereich liegt und unsere Pensionskassen kaum die Minimalverzinsung sichern können, werden an anderen Orten in einer Massenbewegung hunderte von Milliarden vernichtet. &lt;/div&gt;
&lt;div style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"&gt;Diese Bubble Economy, sei es mit Liegenschaften oder High Tech Unternehmen, ist wohl eine der grossen Schwächen unseres modernen Kapitalismus und stimmt mich nachdenklich, denn niemand scheint etwas dagegen unternehmen zu können.&lt;/div&gt;&lt;img src="http://marcsblog.ch/aggbug/11.aspx" width="1" height="1" /&gt;</description>
            <dc:creator>Marc</dc:creator>
            <guid>http://marcsblog.ch/archive/2007/11/08/finanzkrise.aspx</guid>
            <pubDate>Thu, 08 Nov 2007 08:55:36 GMT</pubDate>
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